Insolvenzverwalter in München
Schnell erklärt: 9 im Verzeichnis geführte Insolvenzkanzleien sind in München mit einem Standort vertreten.
Für München listet dieses Verzeichnis die Insolvenz- und Sanierungskanzleien, die dort nach eigenen Angaben mit einem Büro präsent sind.
Kanzleien mit Standort in München
PLUTA Rechtsanwalts GmbH Standort
Führt in München ein weiteres Büro.
JAFFÉ Rechtsanwälte Insolvenzverwalter Hauptsitz
Ist mit ihrem Hauptsitz in München verankert.
SGP Schneider Geiwitz Standort
Ist in München mit einer Niederlassung präsent.
BRL BOEGE ROHDE LUEBBEHUESEN Standort
Ist in München mit einem Büro vertreten.
GÖRG Insolvenzverwaltung Standort
Betreibt in München einen ihrer Standorte.
Anchor Rechtsanwälte Hauptsitz
Ist mit ihrem Hauptsitz in München verankert.
POHLMANN HOFMANN Hauptsitz
Hat ihren Hauptstandort in München.
Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen Hauptsitz
Ist mit ihrem Hauptsitz in München verankert.
White & Case (Restrukturierung & Insolvenz) Standort
Hat in München eine Zweigstelle.
Für Betroffene
Ihren Hauptsitz in München haben JAFFÉ Rechtsanwälte Insolvenzverwalter, Anchor Rechtsanwälte, POHLMANN HOFMANN und Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen. Mit einer Niederlassung vertreten sind PLUTA Rechtsanwalts GmbH, SGP Schneider Geiwitz, BRL BOEGE ROHDE LUEBBEHUESEN, GÖRG Insolvenzverwaltung und White & Case (Restrukturierung & Insolvenz). Fachlich decken die Kanzleien vor Ort unter anderem Insolvenzverwaltung, Sanierung, Restrukturierung und Eigenverwaltung ab.
Ein Büro am Ort erleichtert die frühe Sanierungsberatung; über die eigentliche Bestellung als Verwalter entscheidet später das Gericht. Wie die Auswahl eines Insolvenzverwalters abläuft, erklärt der Ratgeber Wie finde ich einen Insolvenzverwalter?.
Wer als Unternehmen früh berät, behält mehr Gestaltungsspielraum: In der Eigenverwaltung bleibt das Management handlungsfähig.
Häufige Fragen
Rund um dieses Thema tauchen immer wieder dieselben Fragen auf.
Wer trägt die Kosten eines Insolvenzverfahrens?
Die Verfahrenskosten, also Gerichtskosten und die Vergütung des Verwalters, werden vorrangig aus der Insolvenzmasse gedeckt. Reicht die Masse dafür nicht aus, kann das Gericht die Eröffnung mangels Masse ablehnen.
Wie läuft ein Insolvenzverfahren ab?
Auf den Insolvenzantrag folgt das Eröffnungsverfahren, dann die Eröffnung mit Bestellung des Verwalters, die Anmeldung und Prüfung der Forderungen und schließlich die Verwertung und quotale Verteilung an die Gläubiger oder ein Insolvenzplan.
Was ist ein Absonderungsrecht?
Ein Absonderungsrecht gibt bestimmten gesicherten Gläubigern das Recht, sich aus einem konkreten Gegenstand der Masse vorrangig zu befriedigen, etwa aus einer sicherungsübereigneten Maschine oder einer mit Grundschuld belasteten Immobilie.
Kann ein insolventes Unternehmen weitergeführt werden?
Ja. Über einen Insolvenzplan, die Eigenverwaltung oder eine übertragende Sanierung kann der Geschäftsbetrieb fortgeführt werden. Ziel vieler Verfahren ist der Erhalt des Unternehmens und seiner Arbeitsplätze statt der Zerschlagung.